übungen für die brustwirbelsäule

Übungen für die Brustwirbelsäule

Übungen für die Brustwirbelsäule bzw. Mobilisationsübungen im Allgemeinen sollten Bestandteil eines jeden Aufwärmprogramms sein. Auslöser von Schmerzen im Bereich des unteren Rückens oder der Schultern ist häufig eine Unbeweglichkeit in der Brustwirbelsäule.

 

 

Unbewegliche Brustwirbelsäule

Durch eine unbewegliche Brustwirbelsäule müssen die darüber- oder darunterliegenden Gelenke diesen Bewegungsmangel ausgleichen, was nichts anderes bedeutet, dass diese Gelenke Bewegungen ausführen, für die sich nicht vorgesehen sind.

So können Fehlfunktionen und in weiterer Folge Schmerzen entstehen.

Durch die regelmäßige Anwendung von Übungen für die Brustwirbelsäule vor dem Training oder als tägliche Routine, kann man diesem Problem entgegenwirken.

Dieser Prozess der Entstehung von Fehlfunktionen geschieht nicht von heute auf morgen. Oftmals kann es lange dauern, bis sich ein Gelenk in Form von Schmerzen bemerkbar macht.

Mit Mobilisierungsübungen ein zu einem besseren Körpergefühl und weniger Beschwerden.

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Gelenk für Gelenk Ansatz

Der Physiotherapeut Gray Cook erklärt dieses Phänomen anhand des Gelenk für Gelenk Ansatzes oder Joint by Joint Approach.

Dieser Ansatz beschreibt vereinfacht, dass die Hauptfunktionen sämtlicher Gelenke am Bewegungsapparat entweder Beweglichkeit oder Stabilität sind.

Am Beispiel einer Überkopfkniebeuge lässt sich dieser Ansatz verdeutlichen.

Von unten nach oben betrachtet sollte das Sprunggelenk beweglich, das Knie stabil, die Hüfte beweglich, die Lendenwirbelsäule stabil, die Brustwirbelsäule beweglich, die Schulterblätter stabil und das Schultergelenk beweglich sein.

Anhand dieses Ansatz lässt sich erkennen, dass sich Beweglichkeit und Stabilität von unten nach oben und umgekehrt betrachtet Gelenk für Gelenk abwechseln.

Cook beschreibt weiter, dass sich die Ursache für Beschwerden eines betroffenen Gelenks wie schon erwähnt nicht am Gelenk selbst, sondern meist im darüber- oder darunterliegenden Gelenk diagnostizieren lassen.

Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können z.B. durch eine unbewegliche Brustwirbelsäule oder Hüfte verursacht werden.

Dies erklärt, warum man Übungen für die Brustwirbelsäule nicht vernachlässigen sollte.


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Functional Movement Screen

Cook hat mit einigen Kollegen den Funktionstest „Functional Movement Screen“ (FMS) entwickelt. Der FMS ist ein einfaches Diagnosetool zur Feststellung von Schwachstellen in komplexen Bewegungsmustern.

Wie viele einfache Tests hat auch dieser Test seine Schwachstellen. Deshalb empfiehlt es sich zur Absicherung einer Diagnose den FMS ergänzend zu einer ganzen Testreihe einzusetzen.

Wenn du an einer Untersuchung Interesse hast, kann ich dir eine Diagnose bei einem meiner Kollegen empfehlen.

Bewegungsrichtungen

Die Brustwirbelsäule führt Beugung und Streckung in der Sagittalebene nach vorne und zurück, Beugung in der Frontalebene zur Seite nach rechts und links sowie Rotation in der Transversalebene nach links und rechts, durch.

Der volle Bewegungsumfang der Brustwirbelsäule beträgt in etwa:

  • Beugung 0-50°
  • Streckung 0-45°
  • Seitliche Beugung 0-40° (links, rechts)
  • Rotation 0-18° (links, rechts)

Auch Übungen für die Brustwirbelsäule sollten all diese Bewegungsrichtungen miteinbeziehen.

Übungsvideo: Mobilisierungsübungen für die Brustwirbelsäule

In diesem Video findest du Übungsbeispiele für die Brustwirbelsäule um deine Beweglichkeit zu erhalten oder wiederzuerlangen.

Solltest du bereits Probleme mit der Wirbelsäule haben, ist es ratsam, vorher einen Arzt oder Physiotherapeuten deines Vertrauens aufzusuchen, der dir ein individuelles Übungsprogramm zusammenstellt.

 

Verbesserte Haltung und weniger Beschwerden durch Mobilisierungsübungen für den ganzen Körper.

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Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Übungen für die Brustwirbelsäule Bestandteil jeder Aufwärmroutine sein sollten.

Oftmals kann schon eine einfache Übungsroutine, die man mehrmals pro Woche durchführt, Beschwerden im Rücken, in den Schultern oder im Nackenbereich vorbeugen und entgegenwirken.

Vor allem für Sportler, die häufig Bewegungen über Kopf ausführen (Aufschlag beim Tennis, Volleyball, Handball, Basketball), kann eine flexible Burstwirbelsäule unter anderem die Schulter entlasten und so Verletzungen vorbeugen.

 

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About The Author

Bernd Marl

Neben meiner selbstständigen Tätigkeit als Sportwissenschafter bin ich Lehrbeauftragter für Sport und Bewegung sowie für Krafttraining und Physiologie. Gemeinsam mit Kollegen aus den Fachbereichen Sportwissenschaft und Sportphysiotherapie trainiere ich viele Menschen mit körperlichen Beschwerden, auf dem Weg zurück nach einer Verletzung sowie zur Prävention und Leistungssteigerung.

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